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Strategien entwickeln

Die Produktion ist ein zentrales Element für Ihre Unternehmensstrategie. Sie ist grundlegend, um am Wettbewerb teilzunehmen, indem sie die am Markt nachgefragten Produkte unter Berücksichtigung von Kosten, Qualität und Zeit liefert. Drei grundlegende Optionen sichern die Zukunftsfähigkeit der Produktion:
 

Optimizing: Die Druckerei agiert als interner Dienstleister. Dies erfordert die fortlaufende Optimierung der eigenen Produktion an sich ändernde Marktbedingungen

Re-Sourcing: Die Produktion wird mit bestehenden Betrieben zusammengeführt – am eigenen Standort oder bei anderen Verlagen

Entrepreneurship: Die Druckerei agiert als interner und externer Dienstleister. Dies erfordert die Akquisition und Abwicklung profitabler externer Aufträge
 

Kirchner + Robrecht unterstützt Sie gern bei der Evaluation, welche Zukunftsoption die beste Grundlage für Ihren Unternehmenserfolg ist – eine weichenstellende Entscheidung verbunden mit sehr großen Investitionsvolumina. Daher ist eine systematische Betrachtung der verschiedenen Optionen angeraten. Zum einen ist die zukünftige Entwicklung in den verschiedenen Marktsegmenten, also dem Lesermarkt, dem Anzeigenmarkt, dem Beilagenmarkt und dem Druckereimarkt, zu betrachten. Auf der anderen Seite sind die drucktechnologischen Entwicklungen zu bewerten. So kennen Sie die verschiedenen Optionen und können die richtige Entscheidung für Ihr Haus, in Ihrem Markt bei den für Sie relevanten Rahmenbedingungen fällen.

Kirchner + Robrecht unterstützt Sie dann gern auch bei der Entwicklung und vor allem der Umsetzung der Produktionsstrategie – sei es eine Optimizing-, eine Re-Sourcing- oder eine Entrepreneurship-Strategie.

Optimizing Strategie

 

Wer seine Produktion als interner Dienst-leister auftstellt, muss diese an absehbare zukünftige Entwicklungen anpassen. Hier gilt es, Prozesse zu verbessern, ein adäquates Qualitätsniveau zu sichern und die richtigen Investitionsentscheidungen zu fällen. Aber auch Anpassungen an der Wertschöpfungs-strategie können angeraten sein. So haben Verlage in den letzten Jahren einzelne produktionsrelevante Abteilungen oder ganze Betriebsteile ausgelagert - meist an Branchendienstleister oder lokal verfügbare Serviceunternehmen. Aber es gibt auch den umgekehrten Weg: Verlage holen ehemals ausgegliederte Bereiche wieder ins Unternehmen zurück.

Re-Sourcing

 

Weiter als die Optimizing-Strategie greift die Strategie Re-Sourcing: Neben In- und Outsourcing von Teilaufgaben der Produktion können auch Kooperationen zur vollständigen Verlagerung der Produktion sinnvoll sein. So ist die eigene Druckerei für viele Verlage kein Muss mehr und ein verlagsübergreifendes Druckzentrum durchaus eine Option. Wichtig ist hierbei, dass die langfristigen Effekte und Konsequenzen vorab ermittelt und geprüft werden. Inklusive einer realistischen Berechnung der betriebswirtschaftlichen Effekte unter Berücksichtigung aller Investitionsbedarfe und Kosteneffekte.

Entrepreneurship

 

Eine weitere Option ist die Ausweitung der Marktaktivitäten im Bereich Lohndruck. Eine Strategie, die insbesondere in wachsenden Märkten in Betracht zu ziehen ist – auch wenn sich ändernde Kommunikationsstrategien der Anzeigenkunden und neue Drucktechnologien mitunter Marktpotenziale sogar in gesättigten Märkten eröffnen können. Hierzu sind entsprechende Kompetenzen und Prozesse, u.a. in den Bereichen Marketing und Sales zu entwickeln bzw. zu verbessern. Fazit: „The one best way“ existiert nicht. Alle Handlungsalternativen können helfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wir unterstützen Sie dabei herauszufinden, welcher Weg für Sie der richtige ist.

Projektbeispiel "Entwicklung neue
Produktionsstrategie"
 
Das Ziel des Kunden

Ein Medienhaus ist in den vergangenen Jahrzehnten zum Marktführer aufgestiegen und bedient heute unterschiedliche Ausgabekanäle. Das Medienhaus betreibt drei Druckereien und hat Produktionskapazitäten wie zu Boom-Zeiten. Bedingt durch eine rückläufige Entwicklung der Anzeigenerlöse, muss sich der Verlag jedoch neu aufstellen. Hierbei bittet uns das Medienhaus um Unterstützung. Ziel ist es, nachhaltig profitabel zu werden.

Der Weg zum Ziel
Moritz Schwarz unterstützt das Medienhaus dabei, seine Druckereien zukunftssicher aufzustellen. Hierfür wird eine Strategie und eine 5-Jahres-Roadmap entworfen. Die ersten Etappen auf dem Weg dorthin heißen „Erhebung des Ist-Standes" und „Bewertung der Chancen und Risiken". Hierzu werden die Betriebe besucht, Leistungsbenchmarkings und Interviews in den betroffenen Verlags- und Herstellungsabteilungen durchgeführt. In Workshops werden Gap-Analysen und Konzepte erarbeitet und Marktanalysen herangezogen. Das Ergebnis: Die Druckereien arbeiten teilweise unwirtschaftlich. Die Auslastung der Anlagen ist oft zu gering und ihre Arbeitsweisen können verbessert werden. Nach der eingehenden Analyse gibt es mehrere Optionen, die von einer Konsolidierung und Spezialisierung bis hin zu einer Diversifizierung in unterschiedliche Märkte reichen. Das erfolgversprechendste Zukunftsszenario für die Druckereien liegt in der Entrepreneurship-Strategie. Diese erfordert die Konzentration auf das Kerngeschäft und den Aufbau von USPs (höhere Qualitätsstufe, ökologisches Druckverfahren). Damit einher geht die Zusammenlegung von Druckstandorten. Die verbleibenden Druckereien werden neu aufgestellt und agieren zukünftig als Profitcenter, unabhängig vom Mutter-Verlag mit eigenem Geschäftsführer, Vertrieb und Marketing.

 

Die Vorteile für das Medienhaus

Die Druckereien agieren zukünftig als unabhängige Profitcenter. Sie können sich jetzt frei im Markt bewegen, unabhängig von Geschäftsinteressen des Mutter-Verlages. Somit sind z.B. Konkurrenzverlage potentielle Kunden, die zuvor aus der Konkurrenzsicht des Medienhauses heraus als Kunden nicht in Frage kamen. Mit eigener Geschäftsführung kann das Unternehmen viel unabhängiger, schneller und professionellere agieren. Für das Medienhaus liegen die Vorteile in einer Reduzierung der Fixkosten und der Reduzierung seiner Risikosituation.